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Klemensstraße 10


Übergangsmanagement - Schule und Beruf:
Andrea Kalk
Telefon 02 51/4 92-40 65
Zimmer 1086


Übergangsmanagement Schule - Beruf

Inhaltsübersicht:


Schwerpunkte des Übergangsmanagements

Im Amt für Schule und Weiterbildung beschäftigt sich der Arbeitsbereich „Übergangsmanagement“ mit dem Übergang von der Schule in den Beruf.
Dieser ist Koordinierungs- und Servicestelle für alle Projekte, Initiativen und Angebote im Bereich des Übergangs Schule und Beruf in Münster.

Das Übergangsmanagement arbeitet mit folgenden Schwerpunkten:

  • Konzeption und Organisation von Fortbildungsangeboten für Berufswahlkoordinator/innen, Lehrkräfte und sozialpädagogische Fachkräfte
  • Beratung von Schulen zur Einführung von Angeboten und Instrumenten zur Berufsorientierung (Berufswahlpass, Individuelle Förderplanung zur beruflichen Integration, Duales Orientierungspraktikum, kontinuierliche Praxistage)
  • Koordination der Kommission Gütesiegel „Berufswahl und ausbildungsfreundliche Schule Münster“
  • Ausbau von Lehrerbetriebspraktika
  • Initiierung und Vermittlung von Partnerschaften „Unternehmen und Schule“      

Netzwerk Schule

Das Netzwerk Schule und Wirtschaft wurde 2001 gegründet. Es ist ein Zusammenschluss der lokalen und regionalen Akteure im Berufsorientierungs- und Ausbildungsbereich und koordiniert die gemeinsamen Anstrengungen zur Verbesserung von Berufsorientierung und -einstieg Jugendlicher.
Das Amt für Schule und Weiterbildung hat die Geschäftsführung, der Oberbürgermeister der Stadt Münster den Vorsitz.
Mitglieder sind:

  • Oberbürgermeister der Stadt Münster
  • Agentur für Arbeit
  • Initiative für Beschäftigung!
  • Bezirksregierung Münster
  • DGB Region Münsterland
  • Handwerkskammer Münster
  • IHK Nord Westfalen
  • Kreishandwerkerschaft Münster

Hompages der Projekte und Programme an denen sich das Übergangsmanagement beteiligt:

Beirat Schule und Beruf

Der Beirat Schule und Beruf berät die Entwicklung auf dem regionalen Ausbildungsmarkt und aktuelle Probleme des Übergangs von der Schule in den Beruf. Er informiert im Rahmen seiner Möglichkeiten insbesondere über freie Ausbildungsplätze und neue Berufe sowie die absehbare Entwicklung von Angebot und Nachfrage bei Ausbildungsplätzen.
Bei Bedarf gibt er Empfehlungen für die Arbeit von Schulen und Agenturen für Arbeit im Bereich der Berufswahlorientierung und koordiniert die Nutzung von Praktikumsplätzen und Terminen für Schüler- und Lehrerbetriebspraktika.

Im Rahmen des Projektes „Berufsorientierung im Verbund“ bietet die Stabstelle Übergangsmanagement „Schule – Beruf“ für alle Schulformen der Sekundarstufe I und II Beratung zur Weiterentwicklung des Angebotsspektrums und der Qualität der Berufsorientierung an Schulen an.
Dieses Angebot richtet sich an die Berufswahlkoordinator/innen, Lehrkräfte und sozialpädagogischen Fachkräfte. Es gibt Informationsveranstaltungen, Fortbildungen, Facharbeitskreise und Workshops. Folgende Aktivitäten und Instrumente bilden die Schwerpunkte zur Erweiterung der Angebote zur Berufsorientierung an Schulen:

Berufswahlpass

Mit dem Berufswahlpass dokumentieren Schülerinnen und Schüler die individuellen Schritte ihrer Berufsorientierung und Berufsvorbereitung. Der Berufswahlpass selbst ist ein Arbeitsblatt, auf dem sie jeden Schritt von der Ausbildungsplatzsuche über Praktika und Recherchen bis zum Vorstellungsgespräch dokumentieren.
In der Sekundarstufe I strukturiert der Berufswahlpass die Berufsorientierung ab der Klassenstufe 7 bis 10. Er wird für die Sekundarstufe II weiterentwickelt.
Am Berufskolleg hilft der BerufswahlpassPlus Jugendlichen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse zu strukturieren und zu dokumentieren, um einzuschätzen, was für eine spätere Ausbildung wichtig ist. Mit dem BerufswahlpassPlus führt der Jugendliche seinen Berufswahlpass im Übergang von der Schule in die Ausbildung weiter.

Kooperation von Schulen und Eltern

Eine gute Zusammenarbeit von Schule und Eltern kann für die Berufs- und Lebensplanung von jungen Menschen ein wichtiger Erfolgsfaktor sein. Gemeinsam mit interessierten Schulen werden Angebote für Eltern zur Berufsorientierung entwickelt und koordiniert. Beratung, Informations- und Weiterbildungsveranstaltungen zur Berufsorientierung für Eltern bilden dabei die Schwerpunkte.

Individuelle Förderplanung zur beruflichen Integration

Das Konzept der individuellen Förderplanung zur beruflichen Integration richtet sich an Schülerinnen und Schüler mit einem erhöhten Förderbedarf sowohl an Haupt- und Förderschulen als auch an Berufskollegs. Das Konzept verknüpft Langzeitpraktika zur Vorbereitung in Ausbildung und Beschäftigung mit individueller Beratung in Förderplangesprächen. Zugleich werden die regulären Berufsorientierungselemente in den Prozess einbezogen.

Duales Orientierungspraktikum

Das Duale Orientierungspraktikum ermöglicht Einblicke in einen Studiengang oder in die akademische Praxis. Schülerinnen und Schüler in der Oberstufe erkunden zunächst eine Woche an der Hochschule ein bis zwei Studiengänge, anschließend hospitieren sie in einem akademischen Beruf ihrer Wahl.

Schulnetzwerk FH Münster

Lehrer begleiten den Übergang von Schule zur Hochschule. Das Schulnetzwerk an der Fachhochschule Münster hat verschiedene Angebote von Infotagen, Schulbesuchen bis hin zu einem mobilen Labor für den Physikunterricht. Die Vielfalt reicht von ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen über dienstleistungsoriente oder künstlerisch-gestalterische Fächer bis zu den Wirtschaftswissenschaften. In allen Fächern werden Auslandsaufenthalte gefördert, in manchen sind sie sogar fester Bestandteil der Lehrpläne.

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