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Gesamtverkehr

Dem Verkehr kommt auf Grund seiner erschließenden und verbindenden Funktion wie auch seiner nachhaltigen Raumwirksamkeit in ökologischen, raumstrukturellen und raumordnerischen Aspekten eine zentrale Schlüsselrolle im regionalen und lokalen Gesamtentwicklungsprozess zu. Ziel der Gesamtverkehrsplanung ist es, die notwendige Mobilität in Münster so stadt- und umweltverträglich wie möglich zu steuern und zu organisieren. Der sogenannte Umweltverbund (UWV), zu dem der Fuß-, Rad- und öffentliche Personennahverkehr gehören, hat in Münster mit ca 60 % einen hohen Anteil am Gesamtverkehr. Den UWV-Anteil zeigt die nachstehende Grafik der Verteilung der Verkehrsarten (Modal Split) für den Zeitraum zwischen 1982 und 2007.



Teilaspekte der Gesamtverkehrsplanung sind die Verkehrsentwicklungsplanung sowie die stadtteil- oder maßnahmenbezogenen Verkehrsuntersuchungen. Ein weiterer Baustein der Verkehrsplanung ist die Einrichtung der Tempo-30-Zonen. Sie ist auf der Grundlage einer flächenhaften Verkehrsplanung der Stadt Münster erfolgt. Neue Rahmenbedingungen für die Verkehrssicherheit schaffen der Masterplan Verkehrsunfallprävention 2008 und das Verkehrssicherheitsprogramm 2009-2013.


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